Mittwoch, 28. November 2007

Isla de Padre

Endlich am Strand!!! Nachdem Don Tequila eineinhalb Wochen in Mexiko verbracht hatte brauchte sogar er mal ne Pause vom Reise- und Partystress :-) und wir sind noch für zwei Tage in die USA an den Strand von South Padre Island gefahren.

So geil und relaxed diese beiden Tage im Land der begrenzten Unmöglichkeiten auch waren, so schlecht aber auch die Erfahrungen mit den Gringos. Wahnsinn, wie schnell einem Vorurteile bestätigt wurden. Zuallererst einmal hatten wir, obwohl wir die einzigen unseres Busses mit Visa waren, einen enormen Stress an der Grenze. Nachdem die extrem unfreundlichen Grenzbeamten es geschafft hatten Ingrid als Dänin abzustempeln, mussten wir unseren Bus ohne uns weiterfahren lassen und uns nochmals der Bürokratie stellen. Nachdem Ingrid wieder die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatte, konnten wir einen mexikanischen Busfahrer überreden uns auch in seine Reihe aufstellen zu dürfen, damit der Fleisch- und Drogenhund unsere Gepäckstücke und uns infiltrieren kann. Ich habe mich leider nicht getraut ein Foto davon zu schießen... Dieser Busfahrer nahm uns dann auch mit nach Brownsville (USA). Nach mehrmaligem Umsteigen sind wir dann auf der Isla de Padre angekommen und haben nach einiger Suchzeit haben wir eine richtig geile Strandbar mit Motel gefunden: Name Wanna-Wanna. Sehr empfehlenswert.

Dort haben wir dann relaxed und unsere Säfte getrunken. Saft ist eine Spezialität des Wanna-Wanna und hat uns sowohl als Erfrischungsgetränk aus der sengenden Hitze fliehend, als auch Abends zum Entspannen gemütliche Stunden beschert.

Noch ganz kurz zur Isla de Padre: Es ist ein Inselstreifen, knapp 1 km breit, der parallel zur Küste verläuft und durch eine lange Brücke mit dem Festland verbunden ist. Entlang der gesamten Insel spiegelt sich mehr oder weniger die gleiche Bauweise wieder. Zur Küste hin ist es generell weniger dicht bebaut und eher Restaurants und billigere Hotels, genauso in der Mitte. Am Küstenstreifen an der einzigen großen Strasse befinden sich die teureren und höheren Hotels. Auf der Seite des Golfs von Mexiko liegt dann schließlich der ca. 30 Meter breite Strandabschnitt. Dieser Querschnitt zieht sich über die Gesamte Insellänge und es gleicht somit ein wenig den Adria-Stränden. Der Unterschied ist nur, dass es keine Liegestuhl und Sonnenschirmkultur gibt und generell sehr viel weniger Leute am Strand sind – wie angenehm. Insgesamt sehr entspannend.

An einem Abend waren wir dann noch in einer richtig texanisch-amerikanischen Bar mit Karaoke, 27.000 verschiedenen Neonlichtern und Dekorationen, Country, Jukebox etc. pp. Wow was ein Erlebnis – sehr witzig es einmal gesehen zu haben... wie im Film, inklusive Barflittchen im rosa Minikleid – und wirklich die Klischees bedienend.


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