Liebe Freunde des Rock’n Rolls,
leider sieht es in Mexiko etwas dünn aus mit der guten Rockmusik so wie wir sie kennen. Mit „Rock“ ist hier meistens „Heavy Metal“ oder „Oldstyle Rock“ gemeint und Indie, Brit Pop und Punk existieren hier fast nicht. Die mexikanischen Jungs und Mädels schütteln lieber zu Reggaeton und Pop ihre Nalgas.
Darum haben wir uns auf das absolute Highlight in der Arena Monterrey natürlich besonders gefreut: Incubus mit The Bravery!
Bei The Bravery dachten wir schon es wird ein Wohnzimmerkonzert so wie beim Cheap Monday im Kula oft, aber das lag einfach daran, dass die Mexikaner immer zu spät kommen – sogar zu Konzerten! Wirklich schade für diejenigen die sie verpasst haben, denn The Bravery waren wirklich der Hammer! Die Sicht auf die Bühne war übrigens zu jeder Zeit hervorragend, da die Mexikaner alle viel viel kleiner sind als wir!:-)
Bei Incubus hat sich der Laden dann doch noch gut gefüllt, was es den Kellnern erheblich erschwert hat sich durch die hüpfende Menge zu drücken um Bier und andere Drinks auf der Tanzfläche zu servieren. Zwar gab es Kellner, doch hatten sie vergessen einen Graben vor der Bühne aufzubauen, weshalb Brandon Boyd dann erst mal zickig geworden ist und sich schon nach 30 Sekunden geweigert hatte weiterzuspielen. So musste ein armer pobre sito die tosende Menge besänftigen und hat versucht sie zu ein paar Schritten zurück zu bewegen. Doch der wütende Mob hat sich nicht vom Fleck bewegt und statt dessen sich nur mit „culo“- und „chinga tu madre“-Rufen amüsiert. Auch verständlich, wenn man bedenkt, dass ich meinen Platz noch mit mindestens 4 anderen Rock’n Rollern teilen hätte können und es immer noch nicht zu eng gewesen wäre.
Schlussendlich haben die Organisatoren dann doch noch ein paar Geländer hingestellt und Incubus die Arena gerockt! Und wie! War der Wahnsinn! Mit geschmuggelter Kamera konnten wir sogar ein paar Fotos und Videos aufnehmen. Wow!

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