Donnerstag, 29. November 2007
... auf der Reise
Posada con los 12
Am Freitag dann schließlich haben wir den besagten Hahn dann zum Bäcker gebracht, der ihn im Ofen fertig gebraten hat, da unser Ofen so weit ich weiß nicht funktioniert. Außerdem wird generell im Mexiko jeder Ofen als weiterer Schrank für Pfannen und Töpfe benutzt... War dann wirklich ein sehr sehr leckeres Essen und durch die eisige Kälte von bestimmt gefühlten minus 15 Grad, die durch die Pappwände unseres Hauses drangen auch mit wirklicher Weihnachtsstimmung verbunden.
Außerdem haben wir noch einen weiteren mexikanischen Brauch ausgeübt. Bei einer Posada (und auch bei Kindergeburtstagen) gibt es üblicherweise eine „Pinata“, das ist ein Stern aus dicker Pappe, der mit verschiedenen Buntpapieren beklebt ist. Hinein werden durch eine kleine Öffnung Süßigkeiten gefüllt und schließlich wird der süße Stern aufgehängt.
Dann werden einem die Augen verbunden und einen Schläger in die Hand gegeben – jeder hat die Zeit auf das Konstrukt einzudreschen solange alle anderen das Kurzlied „dale dale duro“ singen. Das heißt übersetzt: Gib’s ihm, gib’s ihm dreckig!
Irgendwann reißt dann auch die letzte Pappeschicht und der Mob stürzt sich auf Lollis und Marzipanherzen – was ein Szenario. Ich war so fasziniert, dass ich ohne eine einzige Süßigkeit ausging, obwohl im voraus Geld für eine Menge davon gesammelt wurde.
Mittwoch, 28. November 2007
Kletterkurs
Hier in Monterrey haben wir das Vergnügen inmitten der Berge zu wohnen. Und nicht nur irgendwelche Berge befinden sich hier, sondern sogar die besten Klettergebiete Mexiko’s sind ganz in der Nähe, wie z.B. La Huasteca und Potrero Chico.
Jeden Montag sind wir dann also für mehr als 3 Stunden in den ca. 10 min entfernten Canyon La Huasteca gefahren um mit unserem chilenischen Kletterlehrer Miltón weiße Punkte zu suchen, die er für uns als Hilfen an die Wände gemalt hat. Weißer Punkt bedeutet, dass es sich um eine schwierige Stelle handelt und nicht viele Möglichkeiten gibt Hände und Füße zu platzieren und eben diese weißen Punkte die Stellen anzeigen wo es diese wenigen Möglichkeiten gibt. Hilfestellung für Anfänger-Kletterer-Augen eben. Nach diesem Semester haben wir aber schon so einige Fortschritte gemacht und müssen sagen, dass es echt Spaß macht – vor allem dann, wenn man eine schwierigere Route gemeistert hat und oben steht.
An einem Wochenende haben wir dann auch mit allen drei verschiedenen Kletterkursen, die Miltón hat, zusammen einen Ausflug in das berühmteste Klettergebiet Mexikos gemacht, das sich nur 1,5 Stunden von Monterrey entfernt befindet. Dieses heißt Potrero Chico. Mehr darüber gibt’s im gleichnamigen Beitrag.
Alles in Allem ist Escalada (klettern) ganz bestimmt der beste Kurs an der UDEM, was wir an auch unserem maestro zu verdanken haben, der sich dann auch mit deutsch versucht hat wie z.B. nach liiiiiinx oder reechs reeechs oder auch der Klassiker linke Fuß in linkes Knie! An diesem (weißen) Punkt vielen herzlichen Dank Miltón, dass du uns das Klettern näher gebracht hast und uns auch wenn wir wie ein nasser Sack im Seil hingen noch ermutigt hast, dass wir weiter machen sollen und dass es muy bien war!
Incubus und The Bravery
Liebe Freunde des Rock’n Rolls,
leider sieht es in Mexiko etwas dünn aus mit der guten Rockmusik so wie wir sie kennen. Mit „Rock“ ist hier meistens „Heavy Metal“ oder „Oldstyle Rock“ gemeint und Indie, Brit Pop und Punk existieren hier fast nicht. Die mexikanischen Jungs und Mädels schütteln lieber zu Reggaeton und Pop ihre Nalgas.
Darum haben wir uns auf das absolute Highlight in der Arena Monterrey natürlich besonders gefreut: Incubus mit The Bravery!
Bei The Bravery dachten wir schon es wird ein Wohnzimmerkonzert so wie beim Cheap Monday im Kula oft, aber das lag einfach daran, dass die Mexikaner immer zu spät kommen – sogar zu Konzerten! Wirklich schade für diejenigen die sie verpasst haben, denn The Bravery waren wirklich der Hammer! Die Sicht auf die Bühne war übrigens zu jeder Zeit hervorragend, da die Mexikaner alle viel viel kleiner sind als wir!:-)
Bei Incubus hat sich der Laden dann doch noch gut gefüllt, was es den Kellnern erheblich erschwert hat sich durch die hüpfende Menge zu drücken um Bier und andere Drinks auf der Tanzfläche zu servieren. Zwar gab es Kellner, doch hatten sie vergessen einen Graben vor der Bühne aufzubauen, weshalb Brandon Boyd dann erst mal zickig geworden ist und sich schon nach 30 Sekunden geweigert hatte weiterzuspielen. So musste ein armer pobre sito die tosende Menge besänftigen und hat versucht sie zu ein paar Schritten zurück zu bewegen. Doch der wütende Mob hat sich nicht vom Fleck bewegt und statt dessen sich nur mit „culo“- und „chinga tu madre“-Rufen amüsiert. Auch verständlich, wenn man bedenkt, dass ich meinen Platz noch mit mindestens 4 anderen Rock’n Rollern teilen hätte können und es immer noch nicht zu eng gewesen wäre.
Schlussendlich haben die Organisatoren dann doch noch ein paar Geländer hingestellt und Incubus die Arena gerockt! Und wie! War der Wahnsinn! Mit geschmuggelter Kamera konnten wir sogar ein paar Fotos und Videos aufnehmen. Wow!
Isla de Padre
Endlich am Strand!!! Nachdem Don Tequila eineinhalb Wochen in Mexiko verbracht hatte brauchte sogar er mal ne Pause vom Reise- und Partystress :-) und wir sind noch für zwei Tage in die USA an den Strand von South Padre Island gefahren.Dort haben wir dann relaxed und unsere Säfte getrunken. Saft ist eine Spezialität des Wanna-Wanna und hat uns sowohl als Erfrischungsgetränk aus der sengenden Hitze fliehend, als auch Abends zum Entspannen gemütliche Stunden beschert.
Noch ganz kurz zur Isla de Padre: Es ist ein Inselstreifen, knapp 1 km breit, der parallel zur Küste verläuft und durch eine lange Brücke mit dem Festland verbunden ist. Entlang der gesamten Insel spiegelt sich mehr oder weniger die gleiche Bauweise wieder. Zur Küste hin ist es generell weniger dicht bebaut und eher Restaurants und billigere Hotels, genauso in der Mitte. Am Küstenstreifen an der einzigen großen Strasse befinden sich die teureren und höheren Hotels. Auf der Seite des Golfs von Mexiko liegt dann schließlich der ca. 30 Meter breite Strandabschnitt. Dieser Querschnitt zieht sich über die Gesamte Insellänge und es gleicht somit ein wenig den Adria-Stränden. Der Unterschied ist nur, dass es keine Liegestuhl und Sonnenschirmkultur gibt und generell sehr viel weniger Leute am Strand sind – wie angenehm. Insgesamt sehr entspannend.
An einem Abend waren wir dann noch in einer richtig texanisch-amerikanischen Bar mit Karaoke, 27.000 verschiedenen Neonlichtern und Dekorationen, Country, Jukebox etc. pp. Wow was ein Erlebnis – sehr witzig es einmal gesehen zu haben... wie im Film, inklusive Barflittchen im rosa Minikleid – und wirklich die Klischees bedienend.


Montag, 26. November 2007
Guadalajara
Weiter haben wir nicht nur das Leben in einer richtigen mexikanischen Familie mitbekommen, also nicht in einer aus Monterrey, San Pedro à la mein Haus, mein Auto, mein Boot, sondern sind noch zusätzlich mit den besten regionalen Spezialitäten (Guadalajara) bekocht und verwöhnt worden. Wir haben sowohl sprachlich als auch kulturell sehr viel gelernt in dieser knappen Woche. Hier ein kurzer Abriss der Leckereien: chilaquiles, albondigas, tortas ahogadas, jicama, cacahuates japoneses.Nun noch eine kurze Beschreibung, was wir die ganzen Tage so gemacht haben natürlich, wie soll es anders sein: sehr deutsch und deshalb in chronologischer Reihenfolge :-)
Freitag:
Die Erinnerung kommt, langsam und träge, deshalb alles in der Kurzfassung. Zuerst, wie schon beschrieben, sind wir auf den Hügel um die Aussicht über Zopapan (die Stadt bzw. Stadtteil in der Saidé’s Familie lebt) und Guadalajara zu genießen. Den Nachmittag haben wir dann in der wirklich sehr schönen Innenstadt verbracht und uns das Teatro und den Palacio de Gobierno mit seinen Fresken angesehen.
Um an diese kulturellen Highlights anzuknüpfen sind wir anschließend – natürlich ins Wachsmuseum und haben Zapata und Pancho Villa die Hand geschüttelt. Abends dann an die Wallstreet oder besser hinein um den Tag mit Molotov und Cocktails ausklingen zu lassen.

Samstag:
Am frühen nächsten Morgen standen die Aktienkurse dagegen nicht ganz so gut. Dennoch sind wir auf den Tiangis de las culturas – ein alternativer und großer Markt auf dem Mensch sich so alles mögliche kaufen kann – was wir dann natürlich auch gemacht haben!
An diesem Samstag war übrigens noch „el Grito (de la independencia)“ – der größte Nationalfeiertag in Mexiko. Ganz nach Hidalgo versammeln sich die Menschen auf allen möglichen Plätzen der Stadt und warten auf eine Live-Übertragung des Präsidenten, sei man nicht gerade in Mexiko Stadt, um dann zusammen: Mexicanos, viva México! zu rufen.
Dies am besten mit Sombrero, Bigote (Schnurrbart), und „Viva México Cabrones!“ Tattoo auf dem Arm. In Guadalajara jedenfalls war die gesamte Innenstadt komplett voll und an den zentralen Plätzen gab es spezielle Bel
Sonntag:
Am nächsten Tag ging’s dann auf den Markt in Tonalá – einer der wohl bekanntesten und traditionsreichsten. Hier ist das meiste noch Handgemacht und wird zu sehr fairen Preisen verkauft – sehr geiles Ambiente.
Frisch ausgeruht und mit großer Vorfreude haben wir uns dann mehr oder weniger früh morgens mit dem Auto von Saidé’s Familie auf den Weg nach Tequila gemacht. Ja genau – die Stadt wo der leckere Agavensaft original herkommt. Übrigens gibt es so einige Voraussetzungen die so ein Tequila erfüllen muss, bevor er dann schließlich Tequila heißen darf. Zum einen kann er nur aus dem Herz aus einer der 136 verschiedenen Agavenarten, der Agave azul (blaue Agave), gewonnen werden.
Dieses wiegt bei der Ernte schlappe 50 Kilogramm. Zum anderen muss diese Agave im Estado (Staat oder eben Bundesland) Jalisco stehen, bzw. geerntet werden. Tequila wird zwei mal destilliert, bei nur einer Destillation heißt der Schnaps Mezcal und schmeckt genau so hart, wie er billig ist – Aspirin nicht inklusive! Bei sofortiger Abfüllung bleibt der Tequila farblos und schmeckt stärker => weißer Tequila. Bei einer Reifung in einem Fass von ca. 8 Monaten heißt er „reposado“ und hat eine goldene Farbe. Nach 2 Jahren Reifung heißt er dann „anejo“ und ist bräunlich – sehr sehr lecker, aber auch teuer. Weiter sollte 100% des Zuckers aus der Agave stammten – Tequila darf sich das Getränk schon ab 60% nennen. So, jetzt könnt ihr mal nachprüfen, was für nen Fusel man in Deutschland so vertreibt – vom Geschmack ganz zu Schweigen.
Nebenbei ist Tequila eine wirklich schöne Stadt. Wir haben es trotz zwei Destillerie-Besichtigungen geschafft sie anzuschauen – und das obwohl wir einige „Caballitos“ benötigten bis wir den genauen Unterschied zwischen den feinen „reposadas“ und „anejos“ herausgefunden hatten.
Abend haben wir uns dann noch in der Innenstadt von Zopapan umgesehen und die Vorzüge des ein oder anderen Straßencafés bzw. -bars genossen, die es in Monterrey leider nicht gibt – oder ich habe sie nach einem halben Jahr intensiver Suche einfach noch nicht gefunden. Müssen wohl sehr underground sein.
Am letzten Tag war nochmals die Innenstadt angesagt. Unter Anderem besuchten wir das berühmte Centro Cultural mit seiner Kapelle. Darin sind die berühmten Fresken zu sehen. Die wohl bekannteste davon trägt den Namen „hombre en fuego“ und wurde von Josés Clemente Orozco gemalt.
Als vorzeitiger Abschluss - was wir zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht wussten – haben wir dann auf dem ebenfalls berühmten Plaza de los Mariachis noch ein Bierchen getrunken, nachdem wir zuvor noch durch die riesige Markthalle Guadalajara’s auf Raubzug nach Erdnüssen und allen Staffeln von „Desperate Housewives“ gezogen sind. Dies hat noch bis heute Nachwirkungen – also nicht das Bier sondern die DVD’s... Unser geplanter Besuch in der Kathedrale ist aufgrund sintflutartiger Regenfälle ausgefallen und wir mussten uns glücklich schätzen, nach Wat-Einlagen noch am Auto und schließlich am Flughafen pünktlich anzukommen.
War wirklich eine sehr geile Woche und eine geile Erfahrung. Vielen Dank nochmals Saidé. Grüße auch an Familie und Freunde, wie man es immer so schön sagt!
Donnerstag, 8. November 2007
Cervantino in Guanajuato
Damit unser lieber Don Tequila auch noch bisschen andere Kultur von Mexiko außer der Tequilakultur mitbekommt sind wir mit ihm für 3 Tage nach Guanajuato zum "Festival Internacional Cervantino", dem größte Kulturfest Mexikos, gefahren. Natürlich nicht ohne auf der Fahrt im Bus in nem 7Eleven die „genialste Erfindung“ in Form von Tequila in Schnapsgläsern, fertig zum trinken bereit, zu kaufen. Diese Erfindung hat leider nur optische Vorteile. Glücklicherweise gibt es ja auch noch Tecate, das die Mexikaner komischerweise in Coladosen abfüllen und auf für ordentlich Stimmung sorgt. Demzufolge war die 10-stündige Fahrt über Nacht ins Herzen Mexikos eher vergleichbar mit einer Busfahrt nach Rimini o.Ä. Außerdem stellten unsere Reiseleiter noch eine 5-Liter-Pulle etwas besseren Tequila als Reiseproviant zur Verfügung. Knapp 10 Stunden später, wird man in den 1A-Luxusbussen (haben nur 40 statt 50 Plätze und somit mehr Beinfreiheit) von der Sonne geweckt und ist um 4 h erholsamen Schlaf und eine peruarische und drei mexikanische Freundschaften reicher.Ab ins schöne Hotel und nach kurzer Stärkung dann auf eine der vielen Einladungen der einheimischen Reiseführer für eine Stadtrundfahrt eingegangen. Umgerechnet knapp 6 Euro inklusive Süssigkeiten-Flatrate und Bus mitsamt dem Fahrer. Saubere Sache soweit! Zuerst kurz durch die Innenstadt im bunten Kolonialstil und dann eine Strasse aus der Stadt hoch um Silber und (Edel-)steine zu kaufen, die in den Minen abgebaut werden/wurden und der Stadt zu erheblichem Reichtum verhalf. An diesem Punkt ist eine fotowütige Person unserer Gruppe fast vergessen worden – puh das war knapp. Ich verrate trotzdem nicht wer es war :-)
Danach an und in die Kirche und weiter zu den Minen. Nach der Besichtigung ging’s weiter zum Horror-Museum. Der ehemalige Kerker der Spanier in der Inquisition wurde umgebaut und stellt heute alle möglichen Foltermethoden zur Schau. Auch in der mexikanischen Revolution, nachdem die mexikanischen Revolutionäre unter der Leitung von Miguel Hidalgo Guanajuato nach erstmaliger Eroberung wieder an die Spanier verloren hatten kamen diese Instrumente in der so genannten Todeslotterie zur Anwendung. Die Spanier zogen willkürlich Namen der Bürger von Guanajuato und folterten diese zu Tode. Letzten Endes mussten sie sich aber doch den Mexikanern geschlagen geben. So weit ein kleiner Exkurs in die Geschichte.
Anschließend fuhren wir durch die Calle subterránia, die unterirdische Straße, die durch die komplette Stadt führt. Diese wurde gebaut um den Verkehr aus der Stadt, die übrigens auch zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, fern zu halten bzw. um zuleiten. Sie ist echt eine architektonische Meisterleistung und sehr beeindruckend. Weiter ging es dann wieder nach oben zu einem Aussichtspunkt über die ganze Stadt, von dem wir dann mit der Seilbahn nach unten fuhren um die Rundfahrt zu beenden.
Abends natürlich dann auf die Cervantino mit all den Künstlern und Musikern. Später dann weiter in eine sehr geile Reggae-Kneipe/Disse. Wahnsinn was da los war in den Strassen und auch im Club.
Am nächsten Tag dann nochmals komplett auf der Strasse und der Cervantino verbracht mit seinen tausenden von Ständen, Künstlern und Bühnen. Auf einem Platz hat es uns dann doch länger gehalten, weil dort mehrere Bands gespielt haben und wir diese eine sehr gute Raggae-Ska-Rock-Band sehen wollten. Für alle die Bob Marley, Ska und Ska-Punk mögen war es der Hammer, vor allem da einer der Sänger Bob Marley auf die Rasta glich. Der Song, mit dem sie sich verabschiedeten trägt den Namen „Bella Ciao“ – und dafür muss man kein spanisch können. Hier als Video en vivo:
Nachdem dann viele Mexikaner auf dem Plaza auch Bier getrunken haben, was ja eigentlich verboten ist und wir dort den ganzen Mittag keine pinche policia gesehen haben, hat sich die Meinung fest gesetzt, dass die Cervantino oder der Platz zumindest eine Art autonome Zone ist, auf der das Trinken auf offener Strasse toleriert wird. Also: Beschluss fassen, ab in den Oxxo (mexikanischer 7Eleven) und Bier bzw. Radler und Plastikbecher gekauft, schön eingeschenkt – man das hat geperlt! Prompt kommen 4 - 6 Polizisten im Laufschritt angestürmt und bauen sich vor uns auf. Da steht das Bier! Da steht die Polizei! Da stehen wir! Scheiße! Durch unsere geschickte Verhandlungstaktik und Wie-hier-darf-man-nicht-trinken? konnten wir aber zum Glück Gefängnis und Geldstrafe abwenden. Vielleicht ist die Cervantino doch ein wenig lockerer als sonst.
Da wir danach hatten wir aber so einen Durst nach Erfrischungsgetränken und doch nicht den Mut die restlichen Bierdosen im Rucksack auszupacken setzten wir uns auf einem anderen Platz in ein Restaurant in dem es erlaubt ist. Dort gab es dann dieses verlockende Angebot sich T-Shirts zu ertrinken, das wir dann auch dankend angenommen haben. Was ne Erfrischung!
Auch sind wir noch bei der berühmten „Callejón de Beso“ (Sträßchen des Kusses) vorbei und haben unsere angenehme „Pflicht“ getan um uns 15 Jahre Glück und was auch immer noch dazu gehört abzuholen. Die weitere Zeit verbrachten wir zwischen Tag und Nacht, Strasse und Club, deutsch und spanisch irgendwo im siebten Himmel und irgendwann in Mexiko.
Auf der Rückfahrt sind wir noch im eine Stunde entfernten San Miguel de Allende vorbei und verbrachten dort noch einen halben Tag, was sich auch wirklich gelohnt hat, da es ein wirklich schönes kleines und auch ruhiges Städtchen ist. Dort haben wir noch einen Spaziergang bzw. kleine Wanderung nach einem Sehenswürdigkeiten-Pfad durch die Stadt und zu einem weiteren Aussichtspunkt gemacht. So viel mal von hier.
Abschließend waren wir noch im "thirsty monkey" essen:-)
Viele Grüße noch an unsere Mitreisenden Andy a.k.a. Don Tequila, Arheely, Ale, Katja, Anni, Judith, Elina, Kathi und Rob, Ruven, el Peruano, el señor und an Rocky. Vielen Dank, war echt n geiler Trip und hat tierisch Spass gemacht.
P.S.: Entschuldigung für eventuelle Rechtschreibfehler und schlechte Grammatik – es ist schon sehr spät.










































