Samstag, 6. Oktober 2007

Der Correcamino von Cuatro Cienegas

Miep, miep...



Und weg war er! Aber ich hab ihn gesehen! Der Coyote dagegen muss wohl ne ganze Stunde hinterhergehinkt sein, als der ankam waren wir schon wieder weg… Aus der wirklich faszinierenden, strahlend weißen Gips-Wüste von Cuatro Cienegas.


Zwei Tage haben wir an den Lagunen in der größten Wüste Nordamerikas (Desierto de Chihuahua) gechillt und uns von unserem Trip nach Matacanes erholt. Das Ökosystem mit einzigartiger Fauna und Flora konnten wir schon am Samstagnachmittag an der Poza de la Becerra bewundern, an der wir gezeltet haben. Das Wasser in der Lagune hat ca. 32°, was bei ca. gleicher Außentemperatur, eher weniger erfrischend war. Mit unseren brandneuen an der Tanke gekauften Taucherbrillen haben wir dann trotzdem die Unterwasserwelt erkundet und festgestellt, dass die Lagune zwar einen Abfluss aber keinen Zufluss hat. Das warme Wasser sprudelt aus Spalten und kuriosen Löchern im Boden, die man irgendwo bei Raumschiff Enterprise in den 70ern schon mal gesehen hat.

Die bekannteste Lagune, die Poza Azul, durften wir am Sonntag dagegen nur von außen bewundern. Trotzdem auch sehr faszinierend: Ein grüner Tümpel mit einem strahlend blauen Kreis in der Mitte, der schon jahrelang von Forschern untersucht wird. Die Poza Azul ist übrigens auch der einzige Ort an dem die „tortuga bisagra“ (wörtlich übersetzt: Scharnierschildkröte) lebt, genauso wie einige Fische und andere einzigartige Tiere.

Zum Schluss haben wir, eine Gruppe aus 9 Studenten, uns dann doch noch durchsetzen können, in der etwas unorganisierten Reise der Uni im erfrischenden Río Mezquites baden zu gehen. Das tat den Herzen der Seekinder gut :-) Endlich mal wieder ins kalte Nass!

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